Operation nötig! Lange Pause für ÖFB-Legionär Kalajdzic

Sasa Kalajdzic
Sasa Kalajdzicimago images/Revierfoto
Die schlimmen Befürchtungen haben sich bestätigt! ÖFB-Legionär Sasa Kalajdzic muss operiert werden, er fällt monatelang aus.

Der baumlange Torjäger hatte für Stuttgart gegen Leipzig nach überstandener Corona-Infektion sein Comeback gegeben, war erst in der 73. Minute eingewechselt worden. Allerdings hatte der 24-Jährige nur 17 Minuten gespielt. Kalajdzic war nach einem Eckball in der 90. Minute auf dem Boden liegen geblieben, hatte sich den Arm gehalten. Während Referee Florian Badstübner die Partie pünktlich beendete, stürmten bereits die Sanitäter aufs Feld.

Der erste Verdacht lautete auf eine ausgekugelte Schulter, der ÖFB-Teamspieler wurde zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Nach einer MRT-Untersuchung steht fest: Kalajdzic erlitt eine Schulter-Luxation, die operiert werden muss. Andernfalls würde es dauerhaft eine Instabilität in seiner Schulter geben, was die Gefahr mit sich bringt, dass das Gelenk immer wieder herausspringt.

Stuttgart rechnet mit einem Kalajdzic-Comeback frühestens im Jänner 2022. Am Tranfermarkt soll ein neuer Stürmer gefunden werden. "Vielleicht gibt der Markt eine Möglichkeit her, die in unser Budget passen würde", meint Sportchef Sven Mislintat. Nachsatz: "Da muss aber alles passen." Neben Kalajdzic fehlt auch Stefan Lainer dem ÖFB-Team im Dreierpack in der WM-Qualifikation gegen Moldawien (1. September), Israel (4. September) und Schottland (7. September). Der Gladbach-Legionär erlitt beim 0:4 gegen Leverkusen einen Knöchelbruch, muss ebenfalls eine lange Zwangspause einlegen.

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