Orbáns geschenkte Polizei-Pferde sind Kickl zu lahm

Die beiden Pferde, die Orbán Kickl für die berittene Polizei schenkte, lahmen. Sie werden vermutlich ausgetauscht, sollte sich ihr Zustand nicht bessern.
Bereits im Sommer 2017 schenkte Ungarns Premierminister Viktor Orbán Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) zwei Pferde. "Zalán" und "Zadar" sollten Kickls Traum einer berittenen Polizei näher rücken lassen.

Doch Schreck: Daraus wird wohl nichts - die beiden Rappen (so nennt man die Pferde mit durchwegs schwarzem Fell und Schweif) lahmen. Bernhard Treibenreif, Direktor der Sondereinheit Einsatzkommando Cobra/Direktion für Spezialeinheiten, bestätigte dies gegenüber den "Salzburger Nachrichten".

Das ist der Plan



"Ein Tierarzt hat sie untersucht, und wir haben uns nun mit den Ungarn zusammengesetzt, um das weitere Vorgehen zu besprechen", so Treibenreif. Der Plan: Sollten sich die beiden wieder erholen, bleiben sie in Österreich.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Bleibt ihr Zustand allerdings unverändert, kommt es zu einem Austausch. "Die Ungarn würden die Pferde zurücknehmen und uns zwei Ersatzpferde stellen", sagte der Direktor.

Pferde zum Glück eh "kein Abfallprodukt"



Er wies jedoch zurück, dass die Tiere von Anfang an angeschlagen waren: "Sie standen bereits bei uns und in Ungarn im Einsatz und sind sicher kein Abfallprodukt. Wir haben mit ihnen trainiert und tun dies auch jetzt – aber eben im Schonmodus."

Jetzt soll eine ungarische Tierärzten die Pferde, die dem renommierten staatlichen Gestüt im südostungarischen Mezöhegyes entstammen, nochmals begutachten. Bei einer Rückkehr nach Ungarn drohe den Tieren kein Tod, so Treibenreif: "Sie werden von den Ungarn für leichtere Einsätze verwendet oder zunächst einmal in Reha geschickt."

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(rfr)

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