Politik

ORF-Absage – so krank ist Herbert Kickl wirklich

Überraschend musste Herbert Kickl am Dienstag seinen großen ORF-Auftritt aus gesundheitlichen Gründen absagen. Der FPÖ-Chef ist erkrankt.

Roman Palman
Herbert Kickl am Landesparteitag der Freiheitlichen Partei Salzburg im Oktober 2022.
Herbert Kickl am Landesparteitag der Freiheitlichen Partei Salzburg im Oktober 2022.
Franz Neumayr / picturedesk.com

Dienstagnacht bliebt der Stuhl im ZIB2-Studio neben ORF-Star Armin Wolf überraschend leer. FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl hatte seinen großen Auftritt im Rahmen der Interviewserie mit den Parteivorsitzenden zum Jahreswechsel kurzfristig absagen müssen. An seiner Stelle durfte die deutsch-iranische Journalistin und Autorin Natalie Amiri den Sendeplatz füllen.

Der Grund für Kickls Absage ist gesundheitlicher Natur – allerdings nicht Corona. Der Freiheitliche laboriert laut "Heute"-Infos an einer normalen Grippe. Da ist er nicht der einzige, denn die Grippewelle hat Österreich weiter voll im Griff.

Kritik aus dem Krankenstand

Auch die morgige Parlamentseröffnung mit der Fragerunde der Klubobleute muss der FPÖ-Chef auslassen. Er lässt sich dabei vom Landesparteiobmann der FPÖ Kärnten, Erwin Angerer, vertreten.

Wie schwer Kickl von der Grippe erwischt wurde und wie lange er noch aussetzen muss, ist nicht bekannt. Allerdings gab es am Dienstag noch bis in die Abendstunden normale Aktivitäten auf seiner Facebook-Seite und am heutigen Mittwoch veröffentlichte er eine lange Presseaussendung mit harscher Kritik an der Bundesregierung.

Er soll sich "Heute"-Infos aber bereits wieder auf dem "Weg der Besserung" befinden. Das ZIB2-Interview solle "demnächst" nachgeholt werden, wie auch Armin Wolf am Dienstag bestätigte. Sollte er genesen sein, möchte Herbert Kickl am Samstag in der Arena Nova in Wr. Neustadt mit NÖ-Spitzenkandidat Udo Landbauer wahlkämpfen.

Corona-Infektion

Mitte November 2021 musste der FPÖ-Chef nach einer Corona-Ansteckung in Quarantäne. Er habe nur leichte Symptome gehabt, sei fieberfrei geblieben und habe von seinem Arzt medikamentöse Behandlung bekommen, ließ der Freiheitliche damals wissen – "Heute" berichtete.

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    Screenshot ORF