Hier sind die Gegner der ORF-Gebühr am stärksten

Die GIS-Gebühr ist unter Beschuss. Eine Auswertung zeigt, woher die meisten Unterstützer des Volksbegehrens stammen.

Durchschlagender Erfolg für das Volksbegehren "ORF ohne Zwangsgebühren": Am Donnerstagmorgen waren es bereits 161.860 Unterschriften, wie die CPÖ (Christliche Partei Österreichs) auf ihrer Website bekanntgibt. Damit ist klar, dass der Nationalrat über die Abschaffung der Gebühr verhandeln muss.

Die Recherche-Plattform "Addendum" hat erhoben, wo die Gegner der ORF-Gebühren wohnen.

Das sind die wichtigsten Erkenntnisse:

Burgenland top

Allein bis Dienstagabend haben 2,1 Prozent aller Wahlberechtigten das Volksbegehren unterschrieben. Im Burgenland, in Niederösterreich und in der Steiermark wohnen besonders viele Gebühren-Gegner, wie die Daten zeigen. So belief sich der Unterstützer-Anteil im Burgenland auf 2,6 Prozent. In Vorarlberg ist der Anteil nicht einmal halb so groß – dort unterstützen gerade einmal 1,2 Prozent der Wahlberechtigten die Aktion.

Die aktivsten Gemeinden

Dunkelviolett stechen sie auf der Addendum-Karte hervor: Jene Gemeinden, in denen der Unterschriften-Anteil am höchsten. Dazu zählt etwa Forchach in Tirol, Glödnitz in Kärnten, Viehhofen in Salzburg sowie Höflein und Göpfritz an der Wild (NÖ).

GIS-Höhe entscheidend?

Fakt ist: Nicht überall in Österreich zahlen die Haushalte gleich viel für den Rundfunk. So geht die GIS-Gebühr in der Steiermark mit 320,76 Euro jährlich am meisten ins Geld, gefolgt von Niederösterrreich und Wien mit 315,96 Euro. Am günstigsten kommen die Vorarlberger weg – sie zahlen nur 251,16 Euro pro Jahr.

So viel zahlen die TV-Zuschauer in unseren Nachbarländern für den Rundfunk:

RundfunkgebührenInfogram (jbu)

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Maria Theresia von ÖsterreichORF

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