ORF plant digitale "Erlebniswelt"

ORF-Direktor Wrabetz.
ORF-Direktor Wrabetz.Bild: Sabine Hertel
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz hat ein ehrgeiziges Ziel. Mit der neuen "ORF-Player" - Plattform will er jetzt Internet-Giganten wie Facebook, Google und Netflix Konkurrenz machen.

Eckpunkte der geplanten Reform



TVthek

Die ORF-Mediathek soll Basis des Online-Dienstes bilden und wird dafür um- und ausgebaut. Alle Inhalte sollen außerdem künftig mehrere Wochen bis Monate abrufbar seien. Derzeit sind gesetzlich nur sieben Tage erlaubt.

Soziale Medien sollen in den ORF-Player integriert werden. Ein Beispiel: Auf der neuen Plattform sollen Zuseher mit den Machern der jeweiligen Beiträge diskutieren können. Weiters soll der ORF-Player auch YouTubern, Bloggern und Podcastern eine Bühne bieten.

Neue Kanäle wie etwa ein eigener "Sportscreen", ein "Kidscreen" sowie "Topos" (Beiträge zu Wissenschaft, Kultur, Religion) sind ebenso geplant. Dort sollen Usern, so Wrabetz, "personalisierte Inhalte" geboten werden.

Login

Username und Passwort stellen sicher, dass nur Gebührenzahler Zugang erhalten. Für sie soll das Angebot gratis sein.

Die Kosten des Projekts bewegen sich laut Wrabetz derzeit "im einstelligen Millionenbereich", "die Grenze nach oben" sei aber offen.

Zeitplan

Teile des ORF-Players sollen bis Jahresende online gehen, der Rest bis 2021. (mat)

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