"Diskriminierend"

ORF-Star Kummer: Darum will sie keine "Wetterfee" sein

Für viele war Christa Kummer die "Wetterfee" des ORF. Die Meteorologin selbst sieht das allerdings ganz anders – und erklärt jetzt auch warum.
Heute Entertainment
15.07.2026, 23:24
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Mehr als drei Jahrzehnte lang erklärte Christa Kummer (61) den Österreichern das Wetter. Im vergangenen September war nach über 30 Jahren beim ORF Schluss. Von Ruhestand ist bei der Meteorologin aber keine Spur: Sie tourt mit Vorträgen durchs Land und hat ihrem Markenzeichen – den High Heels – sogar ein eigenes Buch gewidmet.

Im Zuge dessen spricht Kummer auch offen über ihre Zeit vor der Kamera. Besonders ein Begriff begleitet sie bis heute – und mit dem konnte sie sich nie anfreunden.

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"Die Bezeichnung 'Wetterfee' fand und finde ich bis heute diskriminierend. Ich weiß, dass die Menschen es nicht böse meinen, dennoch fühlt man sich als Wissenschaftlerin nicht als 'Märchenfigur'. Deshalb versuche ich es auch immer liebevoll klarzustellen", macht sie gegenüber "Unser Salzburg" klar.

In mehr als 30 Jahren erlebte Kummer zahlreiche unvergessliche Momente – darunter sind auch die Reaktionen mancher TV-Zuschauer. "Stellen Sie sofort den Regen ab!", hätten Menschen während einer Unwetterlage sogar in der Wetterredaktion gefordert. Auch bei Hitzewellen sei das Telefon mitunter heiß gelaufen.

Christa Kummer konnte vieles – den Regen abdrehen gehörte allerdings nie dazu. Immerhin ist sie Wissenschaftlerin und keine magische "Wetterfee".

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