Bedrohter Fisch gebraten

ORF will Panne um geschützten Fisch im TV aufklären

In einer Kochsendung im ORF wurde eine bedrohte Fischart gebraten. Nach einer Entschuldigung soll die Panne nun in einer Sendung klargestellt werden.
Newsdesk Heute
10.03.2024, 07:07
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Vergangene Woche wurden in der Sendung "Niederösterreich heute" in der wöchentlichen Rubrik "Köstlich kulinarisch" Fischlaibchen zubereitet. Dabei wurde mit dem sogenannte Frauennerfling ein geschützter Fisch verkocht. Der ist im Gegensatz zum Nerfling ganzjährig geschont, da er zu den bedrohten heimischen Fischarten gehört.

Der Fehler sorgte auch über die Landesgrenzen hinaus für Aufregung. Bereits am Dienstag bat der ORF-Niederösterreich live auf Sendung um Entschuldigung. Wir hatten diesbezüglich eine andere Information", bedauerte Moderatorin Claudia Schubert den Vorfall. 

Wirt und Fisch-Experte im ORF zu Gast

Wie der ORF am Freitagnachmittag in einer Aussendung bekannt gab, soll die Fisch-Panne nun in einer weiteren Sendung näher aufgeklärt werden. Dazu werden am Samstag mit Roland Lukesch, dem Wirt, bei dem gekocht wurde und der Geschäftsführer des NÖ Landesfischereiverbands, Gregor Gravogl um 19 Uhr in "Niederösterreich Heute" zu Gast sein. 

Lukesch zeigt sich dankbar für die Möglichkeit, zu dem Vorfall Stellung zu nehmen. "Ich habe einen bekannten Fischer ersucht, weil es ein traditionelles Weißfischgericht ist, einen Weißfisch zu bringen. Er hat sich geirrt und hat einen Frauennerfling gebracht, das war unser Missgeschick", wird der Wirt in einer Aussendung zitiert. "Der Fehler tut uns sehr leid. Allen, mir und dem Fischer", so Lukesch abschließend. Zur Verwechslung soll es auch gekommen sein, weil der Fischer den Frauennerfling irrtümlich den Entnahmevorgaben des Nerflings zugeordnet hat.

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