Im Ort Kronstorf (Bezirk Linz-Land) herrscht Fassungslosigkeit. Ein 46-Jähriger soll Samstagfrüh gegen 0:30 Uhr seine 81-jährige Mutter erschossen haben. Es ging wohl darum, dass das Gehöft keine Erben hat.
Der Sohn soll sich kurz nach Mitternacht sein Kleinkalibergewehr geholt und im Zimmer der Mutter der 81-Jährigen zwei Mal in Kopf und Hals geschossen haben. Die Frau war auf der Stelle tot. Der Mann wählte daraufhin den Polizeinotruf, gestand die Tat und ließ sich widerstandslos festnehmen.
Gestritten wurde angeblich heftig über die Familienplanung: Die Mutter habe sich einen Erben für den Hof gewünscht, der Sohn aber keine Frau gefunden.
Jetzt spricht der Bürgermeister von Kronsdorf, Christian Kolarik (ÖVP), über die Bluttat: "In der Gemeinde herrscht Fassungslosigkeit. Man kann nicht glauben, dass so etwas passiert."
"Der Verdächtige hat den elterlichen Hof alleine geführt und mit seiner Mutter zusammen gewohnt", erzählt der Politiker. "Der Vater ist vor zehn Jahren gestorben, seitdem kümmerte sich der Mann um die Mutter. Er war mehrfach engagiert, etwa in der Ausbildung der Landwirtschaftsfacharbeiter oder bei der Freiwilligen Feuerwehr."
Im Ort kenne man den Killer als "gutmütigen, hilfsbereiten und freundlichen Menschen".
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