Oschmautz jubelt trotz Blech: "Habe Traum leben dürfen"

Felix Oschmautz
Felix OschmautzPicturedesk
Felix Oschmautz ist im Wildwasser-Kajak-Einer hauchdünn an einer Medaille vorbeigepaddelt, musste sich mit dem vierten Rang begnügen. 

Der Kärntner, der sich nur als Halbfinal-Neunter für den Endlauf qualifiziert hatte, lieferte auf dem schwierigen Wildwasser-Kurs einen nahezu fehlerfreien Lauf ab. Am Ende reichte es trotzdem nur zum vierten Platz hinter Olympiasieger Jiri Prskavec aus Tschechien, dem Slowaken Jakub Grigar und dem Deutschen Hannes Aigner. Oschmautz hatten 1,68 Sekunden zum Stockerl gefehlt. 

Auch wenn der Kanute haarscharf Bronze verpasste, war der Kärntner bei seinen ersten Olympischen Spielen mit seiner Leistung hochzufrieden, hatte er doch seine Erwartungen bei weitem übertroffen. "Der Finaleinzug war das große Ziel, ich wollte im Finale noch einen guten Lauf zeigen. Das ist mir bis auf ein Tor gut gelungen, sonst würde ich nicht so weit oben stehen", analysierte Oschmautz im "ORF". 

"Habe Traum leben dürfen"

Dass es nicht zu Edelmetall reichte, störte den 22-Jährigen nicht. "Ich werde mir da die Erinnerungen nicht schlechtreden lassen. Ich habe meinen Traum leben dürfen", strahlte Oschmautz. 

Dass es so knapp wurde, überraschte ihn allerdings nicht. "Es sind Olympische Spiele, da kochen alle nur mit Wasser, die Nerven liegen blank", erklärte der 22-Jährige.

Nicht allerdings bei Prskavec. Der Weltranglisten-Erste fuhr als Letzter noch zu Gold. Bereits davor hatte sich Oschmautz, der lange auf dem dritten Zwischenrang war, mit Blech abgefunden. "Als Jiri oben gestanden ist, habe ich schon damit gerechnet, dass es nur Platz vier wird. Mit so einer Bestzeit dann Olympiasieger zu werden, ist ganz groß", lobte Oschmautz. 

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