Innenministerin Mikl-Leitner (VP) verlangt mit drei weiteren Ländern von der EU ein schärferes Vorgehen gegen Armutseinwanderer – vorsorglich, denn Österreich habe derzeit kein Roma- Problem, erklären mehrere Fachleute bei einem "Heute"-Rundruf unisono.
Grund: Um in Österreich bleiben zu dürfen, müssen Bulgaren und Rumänen ein Einkommen nachweisen. Mit der Arbeitsmarktöffnung 2014 fällt dieses Gesetz aber. EU-Arbeitsmarktexperte Johannes Peyrl: "Bei der Arbeitsmarktöffnung 2011 hat man sich auch vor der Einwanderungswelle gefürchtet. Umsonst: Es kamen dann viel weniger als erwartet."