Österreich verstärkt nach Amoklauf Polizeipräsenz

Auch wenn die Bluttat in München mit großer Wahrscheinlichkeit eine Einzeltat war und der Täter keine Verbindungen zum Islamischen Staat hatte, verschärfen auch die österreichischen Behörden ihre Sicherheitsmaßnahmen.

Auch wenn die mit großer Wahrscheinlichkeit eine Einzeltat war und der Täter keine Verbindungen zum Islamischen Staat hatte, verschärfen auch die österreichischen Behörden ihre Sicherheitsmaßnahmen.

"Der Terrorismus in Europa muss von allen Staaten gemeinsam bekämpft werden. Er darf die Gesellschaft und das öffentliche Leben auch nicht zum Stillstand bringen. Ich habe auch diesbezüglich Maßnahmen gemeinsam mit dem Direktor für öffentliche Sicherheit angeordnet um bestmöglich Sicherheit zu gewährleisten", sagte Innenminister Wolfgang Sobotka in einer Stellungnahme.
Nach der Bluttat reagierten das Innenministerium, aber auch die an Deutschland grenzenden Bundesländer mit der Bildung von Einsatzstäben. Die Einsatzstreifen im Grenzraum wurden verstärkt und etwa 40 Cobra-Beamte nach München geschickt.

Die Maßnahmen wurden angeordnet:


Erhöhung der polizeilichen Präsenz insbesondere an neuralgischen Punkten wie Bahnhöfen, Flughäfen, besonders frequentierte öffentliche Plätze 
Verstärkte Überwachung besonders gefährdeter Objekte und Veranstaltungen 
Erhöhung der Einsatzbereitschaft der Ordnungsdiensteinheiten und der Spezialeinheiten insbesondere der DSE/Cobra 
Intensivierung des Informationsaustausches und Analysetätigkeiten
Erhöhte Bereithaltung der Einsatzstäbe
Verbesserung der technischen Ausstattung sowie der personsbezogenen Schutzausrüstung

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