Life

Österreicher essen zu wenig & zu unregelmäßig

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:14

Wenn die Fastenzeit beginnt, dann wachsen jedes Jahr neue Diäten wie die Schwammerln aus dem Boden. Kohlenhydrate ja oder nein, jeden zweiten Tag nichts essen, ab 17 Uhr Dinner-Cancelling: Die Österreicher sind mit der Überzahl an Angeboten zumindest eines - verwirrt. Den meisten fehlt der Zugang zu einer gesunden Ernährung.

Rechtzeitig, regelmäßig, ausreichend - sind die Grundregeln des Essens, so eine Expertin. Doch die meisten Menschen essen zu wenig und zu unregelmäßig - sie haben kein richtiges Essverhalten. Ständiges Kalorien zählen ist auch nicht sinnvoll.

"Die meisten frühstücken wenig bis gar nicht, doch dabei ist gerade das Frühstück die Initialzündung, der Körper bekommt Energie, ohne dem wird der Heißhunger geschürt", erklärte die Expertin. "Es geht nicht um supergesund, sondern um rechtzeitiges essen."

Das würde besonders viel beschäftigen Menschen den klassischen Ring am Bauch bescheren. "Sie essen nicht rechtzeitig, sind immer um ein Alzerl zu spät. Der Körper fährt das System komplett runter. Wenn dann der große Energieschub kommt, kann der Körper das nicht mehr verarbeiten."

Viele Menschen hätten schon unzählige Erfahrungen mit Diäten gemacht.

Doch permanente Gewichtskontrolle ist ein unglaublicher Stress für den Körper. "Wenn man Stress hat, dann produziert der Körper Kortisol. Dieses Stresshormon verursacht vor allem im Bauchbereich für Fetteinlagerung", so die Expertin.

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