Österreicher-Expedition im Zentrum der Corona-Epidemie

Österreicher befinden sich mitten in Wuhan, den Ausbruchsort des Corona-Virus und berichten, wie die Lage vor Ort ist.
Das Projekt "Europe goes Silk Road" mit Florian Krendl, Sebastian Maier, Sebastian Holler und Maximilian Auer führte die Gruppe nach gefährlichen Stationen in Afghanistan und Pakistan quer durch China.

Österreicher berichtet vor Ort über Corona-Virus



Vor wenigen Tagen passierten sie die Stadt Wuhan, Ausbruchsort des Corona-Virus. Florian Krendl beschreibt die Lage vor Ort als relativ ruhig: "Alles ist sehr gut überwacht. Man fühlt sich nicht unsicher." Allerdings finden regelmäßig Kontrollen der Gesundheitsbehörden statt. Auch um zwei Uhr nachts in den Zugabteilen. Krendl: "Das Corona-Virus bestimmt zurzeit jeden Aspekt des Alltagslebens in China. Verkehr, Shopping, Unterhaltung, wir erleben die Auswirkungen hier hautnah."

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Auch in anderen Region zeigt sich das gleiche Bild



Seit ihrer Station in Wuhan waren die Österreicher auch in anderen Regionen Chinas (darunter Tibet) unterwegs. Dort bietet sich ihnen dasselbe Bild. Kontrollen und waches Gefahrenbewusstsein, aber weder Massenpanik noch übertriebene Angst.

Auch dem Heimflug nach Wien am 4. Februar sehen die "Austro-Chinesen" gelassen entgegen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass sie nach ihrer Ankunft aus Schanghai in Wien-Schwechat einen gründlichen Gesundheitscheck über sich ergehen lassen müssen.

Austro-Autorin: "Keine Panik"



Bereits seit zwei Jahren wohnt die österreichische Autorin Birgit Mathon in der riesigen Metropole Peking. Angesichts der aktuellen Lage warnt die 46-Jährige im Gespräch mit "Heute" vor übertriebener Angst. "Wuhan ist natürlich stark betroffen, aber hier in Peking ist es nicht nötig, sich Sorgen zu machen. Hände waschen, Maske tragen, Menschenansammlungen meiden, mehr ist eigentlich nicht zu tun. Hier leben 23 Millionen Menschen, und derzeit sind 51 Personen erkrankt. Ich glaube, im Westen wird mehr Panik geschoben als hier mittendrin!"

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