Österreicher im Ausland: Wer kommt noch heim?

Derzeit sind noch mehrere Zehntausend Österreicher im Ausland unterwegs. Ob sie in den nächsten Tagen und Wochen nach Hause zurückkehren können, bleibt aufgrund der Corona-Krise fraglich.

Wie Sebastian Kurz am Freitag erklärte, wird der Flugverkehr zwischen Krisenregionen Spanien, Frankreich und Schweiz völlig eingestellt. Dies betrifft also jene Staaten, in denen sich das Virus besonders schnell ausbreite.

An der Grenze zur Schweiz und zu Liechtenstein werden Grenzkontrollen analog zu Italien eingeführt. Der Güterverkehr soll aber aufrecht bleiben.

Bereits am Donnerstag hat das Außenministerium Reisen in jedes einzelne Land dieser Welt als "hohes Sicherheitsrisiko" eingestuft. Auch die Regierung bat von nicht notwendigen Reisen abzusehen bzw. sich wieder auf den Weg zurück nach Österreich zu machen, da das Coronavirus sich in allen europäischen Ländern rasant ausbreitet.

Dennoch sind zurzeit mehrere Zehntausend Österreicher im Ausland unterwegs. Mehr als 30.000 hatten im Vorfeld ihre Auslandsreise beim Außenministerium angemeldet, wie Sprecher Peter Guschelbauer erklärte.

Gefahr, nicht mehr heimzukommen, hoch

Von "gestrandeten" Touristen ist derzeit aber noch nichts bekannt. Ob jene Reisenden aber in naher Zukunft heimfliegen können, bleibt fraglich. Aufgrund von eingestellten Flugverbindungen und Einreiseverboten, ist "die Gefahr, dass man nicht mehr zurückkommt, hoch", meint Guschelbauer.

Der Aufruf zur Rückkehr nach Österreich betrifft Auslandsösterreicher, die ihren Lebensmittelpunkt im Ausland haben, nicht. "Die sollen bleiben, wo sie sind", so der Ministeriumssprecher.

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