Österreicher in Krise für höheres Arbeitslosengeld

Angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der aktuellen Situation, sprechen sich rund zwei Drittel der Österreicher für die Erhöhung des Arbeitslosengeldes aus.
Die Österreicher wünschen sich aktuell eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes. Eine von "Unique Research" für das Nachrichtenmagazin "profil" durchgeführte Studie fand heraus, dass 65 Prozent der Befragten eine Erhöhung begrüßen. Exakt sprachen sich 33 Prozent dezidiert und 32 Prozent der Befragten eher für eine Erhöhung aussprachen.

Eher gegen eine Erhöhung sind der Umfrage zufolge 17 Prozent der Befragten, nur elf Prozent lehnen eine solche strikt ab. Politisch macht sich allem voran die SPÖ für eine solche Erhöhung stark. Sie fordert eine Aufstockung von aktuell 55 auf 70 Prozent des Nettoeinkommens. Die an der Umfrage Beteiligten wurden auch nach ihrer Parteipräferenz befragt.



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SPÖ spürt Rückenwind aus der Bevölkerung



83 Prozent der SPÖ-Wähler sprachen sich für eine Erhöhung aus. Wähler der FPÖ folgten dicht dahinter, 81 Prozent der freiheitlichen Wähler wünschen sich eine Erhöhung. Mit deutlichem Respektabstand folgen Grün-Wähler (70 Prozent).

Wesentlich skeptischer zeigen sich ÖVP-Wähler. Mit einem Wert von 56 Prozent sprach sich aber auch hier eine Mehrheit für die Erhöhung aus. Für die Umfrage standen 401 Personen zur Verfügung. Die maximale Schwankungsbreite liegt bei plus/minus 4,4 Prozent.

Gestärkt durch das Umfrageergebnis erneuerte SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch die Forderung. Dass zwei Drittel eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes befürworten nannte er einen Fakt, "den die Regierung nicht einfach beiseite schieben" könne. "Wir dürfen die Gruppe der Arbeitslosen nicht einfach zurücklassen", so Muchitsch auf APA-Anfrage.



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