Österreicher müssen fürs iPhone acht Tage arbeiten

Das neue iPhone 8 ist teuer. Doch der internationale Vergleich zeigt: Die Österreicher haben nichts zu jammern, 19 Länder freuen sich aber mehr.

Als Apple seine jüngste Generation iPhones vorstellte, stöhnten die Österreicher über die Preise. Das neue iPhone 8 kostet 799 Euro. Dabei dürfen sich österreichische Apple-Fans nicht beklagen: Sie müssen nämlich im Schnitt nur knapp acht Tage arbeiten, bis sie sich das Gerät leisten können – so wenig wie in kaum einem anderen Land.

Damit liegt Österreich im internationalen Vergleich an zwanzigster Stelle, wie das Vergleichsportal Verivox zusammen mit Handytarife.de ausgerechnet hat.

Mehr als 22 Monate arbeiten für ein iPhone

Am wenigsten arbeiten müssen die Bewohner in Monaco. Sie haben das Geld fürs iPhone 8 schon nach zwei Tagen beisammen. Bei unseren Nachbarn sieht es durchmischt aus: Während es in Deutschland ebenfalls (minimal mehr) acht Tage sind, sind es in Tschechien über 20 Tage und in Italien mehr als elf Tage für das Gadget. Die Schweizer können es sich dagegen schon nach vier Tagen leisten.

Damit stehen die Länder aber immer noch gut da. In einigen Ländern kann sich die Bevölkerung das neue iPhone fast gar nicht leisten. So etwa im afrikanischen Land Niger, wo die durchschnittliche Arbeitszeit über zwei Jahre beträgt. In Madagaskar und Peru sind es über 22 Monate.

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Hohe Preisdifferenzen

Für den Vergleich hat Verivox die Kaufkraft von 92 Ländern dem jeweiligen Verkaufspreis des iPhone 8 gegenübergestellt. Die Preise unterscheiden sich von Land zu Land sehr deutlich.

So zahlen die Amerikaner 595 Euro, die Kroaten bereits 1.014 Euro. Das ist fast das Doppelte. Österreich liegt mit 799 Euro immerhin im unteren Drittel.

Apple verzichtet auf angepasste Preise

Laut Verivox lasse sich ein großer Teil dieser Differenzen mit unterschiedlichen Steuern und Importzöllen erklären. Apple selbst könnte allerdings mit tieferen Preisen dagegenhalten. Doch das Unternehmen verzichte darauf, in Ländern mit geringer Kaufkraft günstigere Preise anzubieten, so das Vergleichsportal. Dort gelange allerdings ein anderes Sortiment in die Läden. (dob)

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