Österreicher starb bei Busunglück auf Kuba

Zu einem Busunfall mit österreichischen und deutschen Touristen kam es am Samstagabend in Kuba. Das Nachrichtenportal "Cubadebate" berichtete, es seien zwei Urlauber getötet und 26 verletzt worden, davon drei schwer. Unter den Todesopfern des Busunglücks befindet sich ein Österreicher.

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— Escambray (@escambraycu)

Zu einem Busunfall mit österreichischen und deutschen Touristen kam es am Samstagabend in Kuba. Das Nachrichtenportal "Cubadebate" berichtete, es seien drei Urlauber getötet und 28 verletzt worden, davon drei schwer. Unter den Todesopfern des Busunglücks befindet sich ein Österreicher. 

Nach Angaben der Zeitung "Escambray" zufolge war der Bus am Samstagabend (Ortszeit) zwischen Santiago de Cuba und Trinidad in der Nähe der Stadt Jatibonico mit einem entgegenkommenden Lkw kollidiert. Der Busfahrer kam bei dem Unglück ums Leben. Unter den Toten befindet nach letzten Informationen ein 63 Jahre alter Mann aus Eberschwang im Innviertel, fünf weitere Österreicher sollen allerdings verletzt sein, eine davon schwebt in Lebensgefahr, so Thomas Schnöll, Sprecher des Außenministeriums. 

Eine Aussendung des Reiseveranstalters Thomas Cook bestätigt die Zahlen: 26 Verletzte, zwei Tote. Die Insgesamt 27 deutschen und österreichischen Gäste hatten eine "Große Cuba-Rundreise ab Santa Clara oder Varadero/Havanna" gebucht.

"Dieser tragische Unfall hat uns alle schockier und unser Mitgefühl gilt unseren Gästen und ihren Familien. In Gedanken sind wir bei ihnen und tun alles, um sie in dieser schweren Stunde zu unterstützen", sagte Ioannis Afukatudis, Vorstand von Thomas Cook Austria. Mitarbeiter stünden in Kontakt mit den lokalen Behörden und Krankenhäusern.

15 Gäste konnten das Spital bereits am Sonntag wieder verlassen, 11 weitere Verletzte werden weiterhin stationär behandelt.

Angehörige erhalten unter der Notfall-Hotline 0800-100-353 (Ö) und 0800-555-28-28 (D) aktuelle Informationen.


Traurige Gewissheit nach Busunglück auf Kuba:ein österreichisches Todesopfer, eine Österreicherin schwebt in Lebensgefahr
— Thomas Schnöll (@schnoellthomas)

Alle Verletzten sind in ein Krankenhaus in Trinidad, im Süden des Landes, gebracht worden. Das österreichische Außenministerium steht in Verbindung mit der Botschaft in Havanna, bestätigte die Behörde gegenüber der APA. Im Auftrag der österreichischen Botschaft ist ein Vertreter des Außenministeriums in das Krankenhaus gefahren. 

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