Österreicher verzichten eher auf Sex als auf Handy

Gegen diese Bettbeschäftigung hätten viele Österreicher nichts einzuwenden.
Gegen diese Bettbeschäftigung hätten viele Österreicher nichts einzuwenden.Bild: iStock

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Eine neue Studie setzt sich mit den digitalen Gewohnheiten von Herr und Frau Österreicher auseinander - mit interessanten Ergebnissen.

„Worauf könnten Sie ohne Probleme eine Woche lang verzichten?", wollte das Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com von den Probanden wissen. Während die breite Masse angibt, problemlos dem Alkohol (84,8 Prozent), Sport (54,2 Prozent) oder Sex (53,9 Prozent) entsagen zu können, kommen ihnen zwei Dinge seltener über die Lippen: Handy und Internet.

Nicht einmal jeder Fünfte kann sich vorstellen, sieben Tage lang ohne sein Mobiltelefon und den Zugriff auf das WWW auszukommen. Damit liegen die beiden Kategorien nicht unweit von der Familie entfernt, auf die rund 13 Prozent nicht verzichten möchten. Im Jahr 2013 behauptete übrigens noch ein Drittel der Befragten, problemlos eine Woche lang ohne Handy oder Internet auszukommen (29,9 Prozent bzw. 32,1 Prozent).

Leben ohne Handy ist Luxusgut

Im Schnitt dauert es gerade einmal 10 Minuten, bevor wir nach dem Aufstehen zum ersten Mal auf unser Handy blicken. Bei den 14 bis 29-Jährigen sind es sogar nur 3 Minuten. Dann geht es auch gleich los mit dem Verschicken von Kurznachrichten per SMS oder Whatsapp. Rund 24 Nachrichten werden pro Tag verschickt - auch während dem Autofahren! Ganze 40 Prozent geben an, beim Lenken schon mal getextet zu haben.

Die ständige Erreichbarkeit sorgt aber auch für Stress: Ein Drittel fühlt sich manchmal überfordert. Ähnlich viele Personen bauen aus diesem Grund handy- und internetfreie Zonen in ihren Alltag ein. Das "Offline-Sein" wird jedoch immer mehr als Luxusgut gesehen.

(slo)

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