Österreicher zahlen Gebühr trotz Roaming-Aus im Ausl...

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Wirbel um Gebühren für über eine Million österreichischer Smartphone-Nutzer, die trotz deaktiviertem Daten-Roaming im Ausland eine Roaming-Gebühr verrechnet bekamen. Schuld daran ist ein Phänomen namens "Geister-Roaming". Es entsteht, weil netzinterne Signalisierungsdaten trotzdem übertragen werden - was bei Tarifen, die jedes angefangene Megabyte verrechnen, teuer wird.

Wirbel um Gebühren für über eine Million österreichischer Smartphone-Nutzer, die trotz deaktiviertem Daten-Roaming im Ausland eine Roaming-Gebühr verrechnet bekamen. Schuld daran ist ein Phänomen namens "Geister-Roaming". Es entsteht, weil netzinterne Signalisierungsdaten trotzdem übertragen werden - was bei Tarifen, die jedes angefangene Megabyte verrechnen, teuer wird.

Auch, wenn scharfe Kritik an den Mobilfunkbetreibern geäußert wird, laut "help.orf.at" sind sie nicht an der Misere schuld. Vielmehr werden in Mobilfunknetzen automatisch Signalisierungsdaten von wenigen Kilobyte übertragen. Je nach Tarif und Dauer des Auslandsaufenthalts kann sich das aber zu einer größeren Gebühren-Summe anhäufen. A1 bestätigte laut Bericht, dass sich Betroffene melden können und den Betrag gutgeschrieben bekommen.

Tipp für Reisende

Die anderen heimischen Mobilfunkbetreiber seien noch dabei, die Causa zu prüfen. Wer von vornherein ausschließen will, für das "Geister-Roaming" im Ausland draufzuzahlen, sollte vor dem Auslandsaufenthalt das 4G/LTE-Netz am Smartphone deaktivieren und nur das 3G-Netz nützen.

Seit Mai 2016 darf ein Megabyte Datenvolumen im EU-Ausland übrigens nur mehr sechs Cent kosten, bei Verträgen mit nicht inkludierten Volumen 24 Cent. Ab 15. Juni 2015 sollen Roaming-Gebühren in der EU Geschichte sein.

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