So viel Abgaben zahlen Österreicher im Vergleich

Die Abgabenquote ist in Österreich gesunken, aber mit 41,8 Prozent immer noch im weltweiten Spitzenfeld. Europäischer Spitzenreiter ist Frankreich.

Die österreichische Abgabenquote ist im Vorjahr erneut gesunken, und zwar auf 41,8 Prozent. Das zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Übersicht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Im Ranking liegt Österreich damit auf Platz 7 – nach Spitzenreiter Frankreich (46,2 Prozent), den meisten skandinavischen Ländern und Italien aber noch vor Deutschland, Niederlande und den zentraleuropäischen Nachbarn.

Besonders die Sozialabgaben sind in Österreich im Vergleich sehr hoch. Im Vergleich sehr niedrig sind dafür die Steuern und Abgaben auf Vermögen.

Deutlich über OECD-Durchschnitt

Ein vorläufiges Hoch hatte die Abgabenquote in österreich im Jahr 2015 erreicht. Damals lag sie nach mehreren Jahren der Steigerung bei 43,1 Prozent. 2016 war bereits ein starker Rückgang auf 42,2 Prozent aufgrund der Steuerreform zu verzeichnen.

Damit trotzte Österreich dem generellen Trend, der den OECD-Durchschnittswert steigen ließ: 2017 von 34 auf 34,2 Prozent. Allerdings liegt er damit noch immer weit unter dem Wert Österreichs. (red)

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