Oststeirer stürzte in Brunnen und ertrank

In einem Brunnen ertrunken ist ein 75-jähriger Oststeirer im Zuge von Arbeiten in seinem Keller. Seine Ehefrau schlug Alarm und versuchte vergeblich, ihren Gatten mit Hilfe von zwei Nachbarn und einem Dackdecker aus dem Schacht zu ziehen. Als ihn die Feuerwehr mit vereinten Kräften befreite, war er ertrunken.

Der Pensionist arbeitete gegen 11 Uhr im Keller seines Hauses in Mitterdorf an der Raab. Als er etwas montieren wollte, fiel er kopfüber in den Brunnenschacht. Möglicherweise hatte er wegen eines Schwächeanfalls - von denen hatte er schon zuvor welche - das Gleichgewicht verloren. Sein Kopf lag im etwa 35 Zentimeter tiefen Wasser.

Beim Aufprall schrie der 75-Jährige laut auf, wodurch ihm seine Ehefrau zur Hilfe kam. Da sie alleine nichts ausrichten konnte, holte sie einen im Haus beschäftigten Dachdecker. Auch zu zweit gelang es nicht, ihn zu befreien. Die Frau verständigte zwei Nachbarn und der Handwerker alarmierte die Einsatzkräfte. Auch zu viert waren ihnen die Hände gebunden.

Als die Feuerwehr 20 bis 30 Minuten später eintraf, gab es für den 75-Jährigen keine Rettung mehr. Er konnte von fünf bis sechs Leuten nur noch tot aus dem Schacht gezogen werden. Die Ehefrau musste nach dem Unfall vom Kriseninterventionsteam betreut werden.

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