ÖVP-Kandidat Dönmez soll für Saudis lobbyieren

Efgani Dönmez betreibt die Plattform "Stop Extremism" gegen Einfluss islamistischer Länder in Österreich. Offenbar nimmt er dafür Geld von Saudi-Arabien.

Die Plattform "Stop Extremism" von Efgani Dönmez richtet sich gegen jegliche ausländische Finanzierung extremistischer Einflüsse. Ganz oben auf der Liste der Feindbilder steht dabei die türkische AKP von Pärsident Recep Tayyip Erdogan, der Moscheeverein Milli Görüs sowie die Muslimbruderschaft.

Laut einem Bericht der Tageszeitung "Die Presse" sollen nun nachrichten und Chatprotokolle aufgetaucht sein, die nahelegen, dass Dönmez für seinen Aktivismus gegen Muslimbruderschaft und Erdogan Finanzierung aus Saudi-Arabien annahm.

"Türkei = Bad, Katar = Bad, Saudis = Good" soll Dönmez seinen Auftrag zusammengefasst haben, wie die "Presse" unter Berufung auf E-Mails und interne Chatprotokolle berichtet. Es soll gezielt Öffentlichkeitsarbeit gegen die Türkei, die Muslimbrüderschaft und Katar betrieben worden sein.

"Kämpfe gegen politischen Islam"

Dönmez wies die Vorwürfe auf dem Kurznachrichtendienst Twitter als "lächerlich" zurück. In der Zeitung wird Dönmez damit zitiert, er habe nichts anderes gemacht als was er seit zehn Jahre mache: Gegen den politischen Islam zu kämpfen.

Auch Peter Puller, der ehemalige Mitarbeiter von Ex-SPÖ-Berater Tal Silberstein, über die Österreichischen Gesellschaft für Politikanalyse (ÖGP) in Dönmez' "Stop Extremism"-Plattform involviert. (red)

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