Politik

ÖVP nominiert Khol für die Bundespräsidentenwahl

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:05

Es soll Andreas Khol werden. Nach der Absage von Erwin Pröll einigte sich der ÖVP-Parteivorstand am Sonntag auf einen "Kandidat B", der am Abend vorgestellt wurde. Die Kandidatur des NÖ-Landeschefs galt eigentlich als fix, bis dieser überraschend absagte. Nun wurde Khol nominiert und soll als schwarzer Kandidat um die Hofburg rittern. Sein erster Satz nach der Nominierung: "I mog des Land, i mog de Leut."

Es soll Andreas Khol werden. Nach der Absage von Erwin Pröll einigte sich der ÖVP-Parteivorstand am Sonntag auf einen "Kandidat B", der am Abend vorgestellt wurde. Die Kandidatur des NÖ-Landeschefs galt eigentlich als fix, bis dieser überraschend absagte. Nun wurde Khol nominiert und soll als schwarzer Kandidat um die Hofburg rittern. Sein erster Satz nach der Nominierung: "I mog des Land, i mog de Leut."

Allzu viele ernstzunehmende Kandidaten aus für die Volkspartei ins Rennen um die Hofburg gehen sollte.

Fixe Zusagen gab es bis zum Schluss nicht aus dem ÖVP-Lager, deshalb wurde eine mitgeteilt, seine Lebenspläne, so lange wie möglich NÖ-Landeschef zu bleiben, nicht zu ändern.

Andreas Khol

Mitterlehner kündigte daraufhin an, den offiziellen Kandidaten der ÖVP für die Bundespräsidentschaftswahl am Sonntag nach einer Sitzung des Parteivorstandes bekanntgeben zu wollen. Im Zentrum der Spekulationen seitdem: Seniorenbundobmann . Das bestätigte sich am Sonntag, als Mitterlehner nach der Sitzung bekanntgab, dass Kohl als Kandidat für die Bundespräsidentenwahl nominiert wurde.

In der "ORF"-Pressestunde sagte der Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer am Sonntag bereits zuvor, dass er schon Bescheid wisse, wer es wird. Er hielt aber dicht. Angesprochen auf die Qualitäten und das Alter Khols sagte er: "Wenn sich Andreas Khol für eine Kandidatur entscheidet und sich fit genug fühlt, dann ist er sicher eine erste Wahl."

74-Jähriger bringt sich in Stellung

Khol ist ehemaliger Nationalratspräsident und nun Obmann des ÖVP-Seniorenbundes. Mit der Kandidatur des 74-Jährigen hätte selbst innerhalb der ÖVP niemand gerechnet, galt doch Erwin Pröll als einzig realistischer Kandidat der Bürgerlichen. Nun muss die Entscheidung noch am Montag von der gesamten Partei abgesegnet werden.

Gegen den ÖVP-Kandidaten gehen die als erste aus der Deckung gekommene Irmgard Griss und Alexander Van der Bellen ins Rennen. Die will mit der Nominierung eines eigenen Kandidaten so lange wie möglich zuwarten.

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