Pacult: "Kein Rapid-Spieler nimmt Heft in die Hand"

"Heute"-Kolumnist Peter Pacult: "Rapid hat Mut gefehlt."
"Heute"-Kolumnist Peter Pacult: "Rapid hat Mut gefehlt."gepa-pictures.com
Rapid Wien kämpft in der letzten Bundesliga-Runde gegen Sturm Graz um Platz zwei. "Heute"-Experte Peter Pacult über die Chancen im Fernduell. 

Rapid hat ein "Finale" um Platz 2 gegen Sturm. Beim 1:4 in Graz hat es an Mut gefehlt, der Glaube an sich selbst war nicht da. Die Niederlage tut weh. Rapid kann den sicher scheinenden Platz zwei kurz vor der Schlusslinie verlieren.

Pacult: "Es wirkte, als ob der letzte Biss fehlt."

In Graz nahm kein Spieler das Heft in die Hand. In den Zweikämpfen war man zu oft einen Schritt zu spät. Es wirkte, als ob der letzte Biss fehlt. Das ist dann kein bewusster Akt der Spieler, sondern das Ergebnis einer Kettenreaktion.

Am Samstag können die Spieler ihr wahres Gesicht zeigen. Ich bin sicher, dass Trainer Didi Kühbauer die Finger davor in die Wunde legt und die richtigen Worte findet.

Der Gegner am Samstag im Fernduell mit Sturm ist nicht der schlechteste für Rapid. Beim LASK läuft es nicht rund. Es ist von außen schwer zu sagen, was nicht stimmt. Die Mannschaft ist aber nicht auf dem Level vom Vorjahr.

Positiv ist die Entwicklung bei Sturm. Stürmer Yeboah tut dem Team extrem gut.   

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