Fussball

Pacult kontert Party-Ansage seiner Spieler ganz cool

Peter Pacult schaffte mit Aufsteiger Klagenfurt den Einzug ins Meister-Playoff. Die Party-Ansage seiner Spieler konterte er trocken.
Martin Huber
07.03.2022, 08:47

Peter Pacult hatte die Hände in seiner Hosentasche und drehte Runden am Rasen im Allianz Stadion. 0:3 hatte Klagenfurt gegen Rapid verloren und doch sollte es ein Erfolgstag für die Kärntner werden.

Pacult kaute seinen Kaugummi, scherzte mit Rapid-Pressesprecher Peter Klinglmüller. Nur Hinschauen wollte er nicht.

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In Ried lief das Match gegen Sturm noch. Viele Klagenfurt-Spieler verfolgten das Match rund um die Ersatzbank am Tablet. Pacult nicht. Er drehte seine Runden und kaute weiter.

Dann der Schlusspfiff in Ried - 2:2. Damit war klar: Aufsteiger Klagenfurt spielt sensationell im Meister-Playoff. Zehn weitere Spiele gegen starke Teams, zwei Derbys. Die Spieler zogen sich sofort in die Kabine zurück, blieben dort länger und tranken das erste Bier.

Und Trainer Peter Pacult? Ihn ärgerte zunächst die 0:3-Niederlage. "Da bin ich zu sehr Trainer." Er war aber erleichtert und scherzte als die Spieler meinten, bis morgen Früh zu feiern: "Bis morgen um 10 Uhr können sie frei haben. Was wollen sie feiern?"

Um dann doch ein Auge zuzudrücken: "Ein kleines Bier ist erlaubt, sie dürfen im Bus feiern. Morgen gibt es das Auslaufen und am Dienstag haben sie frei, weil wir erst am Sonntag wieder spielen. Aber dementsprechend muss man als Profi weitermachen."

Also doch keine lange Party? "Außer der Bus verfährt sich heute", lachte Pacult. Das könnte schon passieren. 

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