Erst Lok Zagreb, jetzt Gent – da kann sich Rapid über mangelndes Losglück nicht beschweren. Wobei der Gegner jetzt natürlich über die Kroaten zu stellen ist. Dennoch: Die Chance zum Aufstieg ist da, steht bei 50:50.
Die Hütteldorfer haben die Europa League schon fix, können unbeschwert in dieses Duell gehen. Dass es wieder auswärts stattfindet, muss kein Nachteil sein. Didi Kühbauer wird an seiner Grundordnung nichts ändern, die sieht ein Konterspiel aus einer gesicherten Defensive vor – egal ob daheim oder in der Ferne.
Und vorne haben die Wiener alles, was einem Gegner wehtut: Schnelligkeit, Robustheit, Torgefahr. Ex-Rapidler Kvilitaia wird seinem Team sicher Tipps geben. Spielentscheidend werden die aber nicht sein.
Eher die Tatsache, dass die Wiener ein eingespieltes Team haben, eine Stammformation. Der Abgang von Schwab wurde gut kompensiert. Da fehlt Gent 32-Millionen-Mann David wohl mehr.