Palästinenser zündeten Grabmal von Joseph an

In der Nacht auf Freitag haben Palästinenser das Grabmal des Joseph, ein jüdisches Heiligtum in Nablus im Westjordanland angezündet. Die palästinensischen Organisationen haben zu einem "Freitag der Revolution aufgerufen", Sicherheitskräfte rechnen mit gewalttätigen Auseinandersetzungen.
In der Nacht auf Freitag haben Palästinenser das Grabmal des Joseph, einem der wichtigsten jüdischen Heiligtümer in Nablus im Westjordanland angezündet. Die palästinensischen Organisationen haben zu einem "Freitag der Revolution aufgerufen", Sicherheitskräfte rechnen mit gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Im droht erneut eine Gewaltspirale. Nach den jüngsten Messer-Attacken auf Israelis ist in der Nacht auf Freitag das Grabmal des Joseph in Nablus in Flammen aufgegangen. 

Beim Josephsgrab handelt es sich um eines der wichtigsten jüdischen Heiligtümer, das aber auch von Samaritern, Christen und Muslimen verehrt wird. Dort soll laut Überlieferung der biblische Stammvater Joseph (im Koran der Prophet Yusuf) begraben sein.

Gewaltsame Zusammenstöße befürchtet

Palästinensische Organisationen haben zudem zu einem "Freitag der Revolution" nach dem Freitagsgebet aufgerufen. Israelische Sicherheitskräfte sind in Alarmbereitschaft und haben angekündigt, nur Gläubige, die älter als 40 Jahre sind, auf den Tempelberg in Jerusalem zu lassen.

 
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