Palästinensische Terroristin will Vortrag in Wien ha...

Im Jahr 1969 entführte die Palästinenserin Leila Khaled eine TWA-Maschine auf dem Flug von Rom nach Athen, ließ in Damaskus (Syrien) landen. Nachdem die Passagiere ausgestiegen waren, sprengte sie die Boeing.

1970 entführte Khaled eine El-Al-Maschine, wurde von Sicherheitskräften an Bord festgenommen. Bis zum Austausch mit Gefangenen ihrer PFLP saß sie in England Haft. Die PFLP wird bis heute von der EU als Terrororganisation eingestuft.

Doch das "Österreichisch- Arabische Kulturzentrum" lädt via Facebook zu einem Vortrag Khaleds am 15. April in Wien.

Auf "Heute"-Anfrage heißt es aus dem Außenministerium: "Österreich hat dieser Person kein Visum erteilt." Unwahrscheinlich sei auch, dass ihr ein anderer Schengenstaat die Einreise genehmigt. Womöglich will Khaled mit gefälschtem Pass in die EU einreisen. Der Verfassungsschutz ermittelt.
HC Strache: Auftritt muss Verfassungsschutz auf Plan rufen

Trotzdem der Verfassungsschutz laut Außenministerium ermittel, regt sich FPÖ-Chef Heinz Christian Strache jetzt via Aussendung auf: "Dass die palästinensische Extremistin Leila Khaled, die 1969 und 1970 an Flugzeugentführungen beteiligt war, nun mit einem Schengenvisum nach Österreich reist und in Wien einen Vortrag halten soll, ist erschütternd.

Der Freiheitliche fordert von Bürgermeister Häupl sowie Innenministerin Mikl-Leitner eine klare Stellungnahme gegen diesen Auftritt beim "Österreichisch arabischen Kulturzentrum", das Khaled als "Revolutionsikone", "Befreiungskämpferin" sowie "internationale Ikone des antiimperialistischen Widerstands" bezeichnet.

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