Die Pannenserie rund um die heimischen Wahlen reißt nicht ab. Nachdem am Freitag bekannt wurde, dass fehlerhafte Wahlkarten für die Bezirksvertretungswahl in der Lepoldstadt zugestellt wurden, sind nun auch "defekte" Exemplare von der Hofburg-Wahl am 2. Oktober aufgetaucht. Doppelt bitter, denn jetzt müssen nicht nur alle Karten geprüft werden, sondern auch ein Hauch von einer möglichen Wahlwiederholung der Wahlwiederholung liegt bereits jetzt in der Luft.
Die Pannenserie rund um die heimischen Wahlen reißt nicht ab. Nachdem am Freitag bekannt wurde, dass der Wahlwiederholung liegt bereits jetzt in der Luft.
Ein Hinweis auf einen "Einzelfall" ging beim Innenministerium ein, nach dem sich aufgrund eines Produktionsfehlers die Klebestellen der Wahlkarten-Kuverts lösen. Über das Wochenende dürfen sich alle österreichische Gemeinden nun darauf vorbereiten, alle Wahlkarten einzeln zu überprüfen.
Eigentlich hätte erst am Montag die flächendeckende Zustellung der Karten beginnen sollen - laut "APA" hatten einige Gemeinden aber bereits damit angefangen. Viel Arbeit wartet, denn es gibt 1,5 Millionen bereits an die Gemeinden übermittelte Exemplare.
Wähler, die ihre Karte bereits bekommen haben und Fehler feststellen, können sie bei ihren Gemeinden umtauschen. Allerdings darf die Unterschrift für die eidesstattliche Erklärung noch nicht abgegeben worden sein. Die Panne ist bitter für die Wahl - schließlich könnte sie ein Grund sein, warum das Ergebnis erneut angefochten werden könnte und die Wahl wiederholt werden müsste.