Auch ein Kirchenoberhaupt bleibt von alltäglichen Bankproblemen nicht verschont: Papst Leo XIV. hatte nach seiner Wahl Schwierigkeiten, sein Guthaben abzuheben, weil eine Adressänderung nur direkt in der Filiale möglich war.
Im Mai 2026 wollte der Pontifex telefonisch seine persönlichen Daten bei einer Bank in Chicago ändern. Die Bankangestellte verlangte jedoch, dass er persönlich erscheint – für einen Papst ein kaum machbares Unterfangen. Als er erklärte, dass er Papst sei, legte die Mitarbeiterin auf.
Nun erhielt Leo XIV. nach über einem Jahr seine 8,65 US-Dollar (rund 7,45 Euro) zurück. Der Schatzmeister des US-Bundesstaates Illinois, Michael Frerichs, brachte den Betrag persönlich nach Rom.
Frerichs kommentierte die Übergabe auf X: "Seine Bank mag bei Papst Leo letzten Monat vielleicht aufgelegt haben, aber heute brauchte man im Vatikan kein Telefon."
Leo XIV. bestätigte die kuriose Begebenheit bei der Übergabe: "Die haben einfach aufgelegt. Das ist eine wahre – wenn auch leicht ausgeschmückte – Geschichte."