Paris macht Sehenswürdigkeiten wegen Hochwasser dicht

Paris unter Wasser: Nach tagelangen heftigen Regenfällen trat die Seine über die Ufer und überflutete zahlreiche Straßenzüge der französischen Hauptstadt. Helfer mussten rund 20.000 Betroffene mit Booten bergen. Aus Sicherheitsgründen wurden die Sehenswürdigkeiten rund um die Seine, wie der Louvre, für Besucher geschlossen.

Nach Letztmeldungen des Umweltministeriums betrug der Wasserstand der Seine sechseinhalb Meter, so viel wie seit 35 Jahren nicht mehr. Vor den Regenfällen waren es noch 1,30 Meter. Der Schiffsverkehr wurde eingestellt, weil die Uferstraßen allesamt unter Wasser lagen. Wegen der verstopften Verkehrswege kam es in Paris zu einem Mega-Stau, der alle Routen einberechnet über 200 Kilometer lang war.

Keller, Garagen und Gebäude wurden ebenso wie die Straßen geflutet. Auch Sehenswürdigkeiten - im Louvre mussten die Werke in die oberen Etagen in Sicherheit gebracht werden, er wurde ebenso geschlossen wie die Nationalbibliothek und der Grand Palais. Die Bahn kann ebenfalls nicht mehr fahren - 500.000 tägliche Fahrgäste zählt alleine die Linie RER C eigentlich. Die Metro bereitete einen Notfallplan vor.

20.000 Menschen wurden landesweit teils mit Booten aus ihren Häusern geholt und in Sicherheit gebracht. Neben den großen Schäden bangen die Veranstalter nun einmal mehr , dann drohten Piloten und Eisenbahner mit Streik und nun bereiten die Wassermassen Sorgen.

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