Wie "Heute" berichtete, wurde Mitte März die Kurzparkzonen-Regelung aufgrund des Corona-Virus aufgehoben, damit Menschen dazu angeregt werden, das eigene Auto statt der öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Auch in der Woche nach Ostern (ab 14. April) bleibt die Regelung bestehen, damit all jene Wiener, die in systemrelevanten Berufen – wie etwa im Gesundheitsbereich – tätig sind, Parkplätze finden, heißt es dazu aus dem Büro von Verkehrstadträtin Birgit Hebein (Grüne).
Wann die Kurzparkzonen wieder gelten, steht noch nicht fest, berichtet "wien.orf.at". Das hänge von der Entwicklung der Corona-Krise ab, so ein Sprecher von Hebein. Das Problem: Durch die Aufhebung der Kurzparkzonen entgehen der Stadt derzeit Erträge in Millionenhöhe.
Stadt nahm vergangenes Jahr 204,5 Millionen Euro ein
Denn laut "Standard" hat die Stadt 2019 mit 204,5 Millionen Euro erstmals mehr als 200 Millionen Euro eingenommen. Das waren 20 Millionen mehr als 2018. Die hohen Einnahmen sind vor allem auf die Steigerung der ausgestellten Parkometer und Parkstrafen zurückzuführen. Der Erlös aus den Parkentgelten wird für den Ausbau und die Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel verwendet.