Ab 1. Jänner muss man in Wiener Neustadt für das Parken tiefer in die Tasche greifen. Eine halbe Stunde in der Kurzparkzone kostet dann 70 Cent statt wie bisher 60 Cent. Wer sein Auto in einer Garage abstellt, zahlt ab dem neuen Jahr für eine halbe Stunde 90 Cent – bisher waren es 70 Cent. Aktionen wie eine gratis dritte Stunde in der Garage bleiben aber erhalten.
Wie "ORF NÖ" berichtet, handelt es sich laut Stadt um die erste Preiserhöhung seit 2013. Falls jemand noch alte Parkscheine zuhause hast, kann man diese umtauschen und den Differenzbetrag aufzahlen.
Auch in Klosterneuburg werden die Parkgebühren angehoben. Für eine halbe Stunde muss man künftig 1,30 Euro berappen, bisher waren es ein Euro. Bereits gekaufte Parkscheine lassen sich auch hier umtauschen oder aufzahlen.
In Tulln wurde das Parken in den Kurzparkzonen schon im Sommer 2025 teurer. Jetzt wird ab 1. Jänner auch die Jahreskarte für Dauerparker angehoben – sie kostet dann 592 Euro. Die Bewohner-Parkkarte für die Kurzparkzone wird ebenso teurer: Künftig sind 767 Euro fällig, bisher waren es 620 Euro.
In Mödling wird schon länger über ein neues Parkraumkonzept für die ganze Stadt diskutiert. Einen Beschluss gibt es aber noch nicht, daher ändert sich hier vorerst nichts.
Laut ÖAMTC ist zu erwarten, dass im ersten Quartal noch weitere Städte und Gemeinden bei den Parkgebühren nachziehen. Besonders in den niederösterreichischen Orten rund um Wien wird mit Anpassungen bei den Zonen, Zeiten und Kosten gerechnet. "Die Erhöhungen sind jedoch geringfügiger als in Wien", erklärt Club-Experte Gilles Dittrich gegenüber noe.ORF.at.
In Wien werden die Parkgebühren nämlich ordentlich angehoben. 15 Minuten bleiben zwar gratis, aber für eine halbe Stunde muss man künftig 1,70 Euro zahlen – bisher waren es 1,30 Euro. "Alte" Parkscheine, deren Tarif nur noch bis 31. Dezember gilt, können laut ÖAMTC noch sechs Monate verwendet werden. Ein Umtausch oder eine Rückgabe ist aber – selbst gegen Aufzahlung – nicht möglich.