Parkpickerl in Wien: Bald keine Ausnahmen mehr?

Das Gebiet des Oberen Heuberg in Hernals ist von der Parkpickerl-Regelung ausgenommen.
Das Gebiet des Oberen Heuberg in Hernals ist von der Parkpickerl-Regelung ausgenommen.Sabine Hertel
Seit der Einführung des flächendeckenden Parkpickerls sind die Ausnahmezonen in Wien heiß begehrt. Nun sollen die ersten zur Kurzparkzone werden.

Seit 1. März gilt in Wien die flächendeckende Kurzparkzone, die hohe Wellen schlägt und für reichlich Diskussionsstoff sorgt. Wer bisher regelmäßig in Wien parkte, ist nun auf Alternativen angewiesen. Parkplätze in Niederösterreich sind daher ebenso gefragt wie die wenigen Ausnahmezonen in der Hauptstadt. Denn in einer Handvoll Grätzln darf noch kostenfrei geparkt werden – wir berichteten. Die Gebiete am Stadtrand befinden sich im 14., 17., 21., 22. und 23. Bezirk. 

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Gebiete in Penzing und Leopoldstadt werden kostenpflichtig

Damit soll bald Schluss sein. Wie der "ORF" berichtet, sollen einige der Ausnahmezonen ebenfalls zur Kurzparkzone werden. Grund ist der große Andrang auf die letzten Gratis-Parkplätze. Besonders angespannt ist die Situation am Wolfersberg in Penzing durch die Nähe zur Linzer Straße. Diese und weitere Ausnahmegebiete werden nun kostenpflichtig, wie Markus Raab von der zuständigen Magistratsabteilung MA46 gegenüber "Radio Wien" bestätigt.

Betroffen sei auch die Wienerwaldsiedlung Waldandacht in Hernals und Gebiete des zweiten Bezirks rund um das Lusthaus im Prater. Die Änderungen treten am 4. Juli in Kraft. Ob weitere Gebiete nachziehen, obliegt dem Bezirk, wie Raab erklärt. Weiters sind Anpassungen in Geschäftsstraßen und Überlappunszonen geplant. Diese betreffen etwa das Gebiet Bruckhaufen und Arbeiterstrandbadstraße in Floridsdorf und der Donaustadt. 

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