Parlament stoppt Ausschreibung für Umbau

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Die Ausschreibung für die Baumeisterarbeiten wird widerrufen, kündigte das Parlament am Freitag an. Grund: Angebote lagen über festgesetzten Kostenobergrenzen.
Die Ausschreibung der Baumeisterarbeiten im Zuge der Sanierung des Parlaments muss widerrufen werden, heißt es seitens Parlamentsgebäudesanierungsgesellschaft. Denn: "Sämtliche der drei im offenen Verfahren abgegebenen Angebote lagen deutlich über der festgesetzten, von namhaften Zivilingenieurbüros im Vorfeld bestätigten Kostenobergrenze."

Die Parlamentsgebäudesanierungsgesellschaft sei zu diesem Schritt aus ihrem Verständnis einer sparsamen und wirtschaftlichen Verwendung der Steuermittel verpflichtet. Geplant ist, nun entweder direkt in ein Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung gemäß Bundesvergabegesetz zu treten oder unter modifizierten Rahmenbedingungen nach Ablauf der 10-tägigen Stillhaltefrist neu auszuschreiben.

Baustart soll bei August bleiben

"Der Baustart findet wie geplant im August dieses Jahres statt", heißt es seitens Parlament. Insider wollen aber schon von Verzögerungen im gesamten Projekt gehört haben. Im August wird jedenfalls mit der Absicherung der Baustelle begonnen und weitere vorbereitende Maßnahmen, wie beispielsweise Demontage oder Schutz von Oberflächen, Ausstattung und Einrichtung vorgenommen, hält man seitens Parlament fest.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Die erweiterten Baumeisterleistungen für die nachhaltige Sanierung des Parlamentsgebäudes wurden seitens der Parlamentsgebäudesanierungsgesellschaft gemäß den Vorgaben des Bundesvergabegesetzes im offenen Verfahren europaweit ausgeschrieben. (uha)

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