Parlaments-Sanierung wird teurer als geplant

Die Sanierung des Parlaments wird länger dauern und teurer werden als geplant. Das ließ Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) laut Parlamentskorrespondenz durchblicken. 

Der Umbau des Parlaments in Wien dürfte länger dauern und höhere Kosten verursachen als bisher angenommen. Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) berichtete dies laut Parlamentskorrespondenz bei den Budgetberatungen der Budgetausschusses. Indirekte Ursache ist dice Coronavirus-Pandemie. 

Ursprünglich war eine Sanierung bis Sommer 2021 geplant. Die gesetzlich festgelegte Obergrenze der Kosten wurde auf 252,2 Millionen Euro festgesetzt. Wie teuer die Sanierung wird, steht im Moment noch nicht fest. Die neuen Berechnungen der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) sollen erst im September vorliegen, so Sobotka. 

Corona schränkt Zahl der Arbeiter an Baustelle ein 

Verzögern dürfte sich die Fertigstellung um vier bis sechs Monate. Sobotka berichtete, dass auf der Baustelle aktuell wieder 400 bis 410 Personen tätig seien, ursprüngliche Pläne hätten zum jetzigen Zeitpunkt allerdings 700 Arbeiter vorgesehen. Mehr Arbeiter sind gegenwärtig aber nicht zuletzt wegen der vorgeschriebenen Distanz zu anderen Personen nicht möglich. 

In Zukunft erhält das Parlament 20 neue Planstellen. Gegenüber dem SPÖ-Madatar Kai Jan Krainer bestätigte Sobotka, dass im Nationatratspräsidium über das Budget kein vollständiges Einvernehmen erzielt werden konnte. Das heißt, dass er, Sobotka, und die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Burs (SPÖ) sowie der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer (FPÖ) keine einstimmige Einigung erzielt haben. Laut Parlamentsdirektor Harald Dossi sei das an einzelnen offenen Fragen gescheitert, etwa die genaue Zuteilung der neuen Planstellen. 

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