Pascals Mama seit 8 Wochen weg – nun nächstes Dilemma

Der tapfere Pascal (11) im St. Pöltner Spital
Der tapfere Pascal (11) im St. Pöltner Spitalprivat
Armer, tapferer Pascal: Die Mutter des elfjährigen St. Pöltners wird seit rund acht Wochen vermisst, jetzt brach sich der Schüler auch noch den Arm.

Äußerst tapfer muss derzeit Pascal aus St. Pölten sein: Der Elfjährige rutschte am Mittwoch in der Schule aus (Anm.: ja, er war am Mittwochvormittag in der Schule), stürzte zu Boden, fiel äußerst unglücklich und wurde schließlich per Rettung ins Spital St. Pölten gebracht.

3 Wochen Gips für Bub

Sein Vater (49) eilte nach dem Anruf der Schule unverzüglich ins Krankenhaus, die Diagnose: Bruch des Handgelenks, Spaltgips und noch diese Woche "normalen" Gips für mindestens drei Wochen.

Wie berichtet, wird die Mutter von Pascal, Manuela L. (45), seit acht Wochen vermisst. „Sie verschwand aus der Wohnung ohne Ausweis, Handy und Bankomatkarte“, so der zuständige Ermittler ratlos. Der Vater (49): "Ich war am Donnerstag erst wieder auf der Polizei. Die Kripo sagt selbst, dass es sehr seltsam ist: Acht Wochen und kein einziger Hinweis oder ein Lebenszeichen."

Der 49-Jährige musste am Donnerstag auch auf die Bank, um den Kredit der Mutter zu regeln. "Den hatte sie alleine aufgenommen", so der 49-Jährige, der seit rund zehn Jahren mit seiner Manuela verheiratet ist.

„Pascal war anfangs sehr traurig, doch jetzt ist er sehr tapfer“, so sein Vater. Denn: “Ich habe ja so einen tollen Papa, der alles für mich macht“, sagt der Bub.

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