Passagiere auf Corona-Schiff bekommen iPhones

Rund 2.000 iPhones werden an die Passagiere in Quarantäne vor Japan ausgehändigt. Damit sollen sie mit Ärzten in Kontakt treten können.
Noch immer sitzen rund 3.500 Passagiere und Crew-Mitglieder auf einem Kreuzfahrtschiff vor Yokohama in Japan fest. Das Schiff wurde nach mehreren bestätigten Coronavirus-Fällen unter Quarantäne gestellt. Bisher sind 355 Personen an Bord am Virus erkrankt. Nun hat die japanische Regierung bekannt gegeben, dass rund 2.000 iPhones zum Schiff geliefert wurden.

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Diese Smartphones werden mit einer vorinstallierten App abgegeben, wie 9to5mac.com schreibt. Damit können die Passagiere mit lokalen Ärzten in Verbindung treten oder Medikamente bestellen. Die App einfach auf die persönlichen Handys der Passagiere zu laden, wäre in den meisten Fällen unmöglich gewesen, denn dafür wäre ein Zugang zum japanischen App Store notwendig, über den viele Gäste nicht verfügen.

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Ziel ist es, dass mindestens ein Telefon pro Kabine des Schiffs vorhanden ist. Unklar bleibt, ob die Passagiere das Telefon nach Ablauf der Quarantäne zurückgeben müssen oder ob sie es behalten können.

Bis Anfang Woche sollen sich alle Passagiere auf dem Schiff einem Virustest unterzogen haben. Die Resultate sollen spätestens am Mittwoch bekannt gegeben werden können. Diejenigen, bei denen der Test negativ ausfällt, werden das Schiff daraufhin verlassen können. Personen, die engen Kontakt mit erkrankten Passagieren hatten, müssen allerdings weiterhin in Quarantäne bleiben.





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