Pastafari Niko Alm nicht mehr Neos-Religionssprecher

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Der "Pastafari" Niko Alm hat bei den NEOS als Religionssprecher ausgedient. Der Abgeordnete und Anhänger der Satire-Religion "Pastafarianismus" wird von Parteichef Matthias Strolz ersetzt. Die entsprechende Ankündigung machte Strolz just bei einem Austausch mit Mitgliedern des der ÖVP nahe stehenden Cartellverbands, berichtet die "Wiener Zeitung".

hat bei den NEOS als Religionssprecher ausgedient. Der Abgeordnete und Anhänger der Satire-Religion "Pastafarianismus" wird von Parteichef Matthias Strolz ersetzt. Die entsprechende Ankündigung machte Strolz just bei einem Austausch mit Mitgliedern des der ÖVP nahe stehenden Cartellverbands, berichtet die "Wiener Zeitung".

Niko Alm, der auch einer der Initiatoren des Anti-Kirchenvolksbegehrens war, hatte sich im EU-Wahlkampf zum Zielobjekt von Angriffen der ÖVP entwickelt. Deren Parteizentrale nützte Alms Eintreten für die "Pastafaris" nämlich dazu, den NEOS vorzuwerfen, Religion lächerlich zu machen. Der Religionskritiker sorgte mit seinen Aktionen - etwa seinem Führerscheinfoto mit Nudelsieb - für Aufsehen.

Zwar verteidigte Strolz laut "Wiener Zeitung" bei seinem Auftritt in einer CV-"Bude" Alm, den er "großartig" finde. Ihn zum Religionssprecher gemacht zu haben, sei jedoch "ein Fehler" gewesen. Diese Aufgabe werde demnächst er selbst übernehmen. Grundsätzlich seien die Fragen von Religion und Kirche aber kein "Herzensthema" der NEOS. Man wolle sich nicht auf derartigen Nebenschauplätzen aufreiben.

 

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