Patrice Aminati kämpft seit drei Jahren gegen eine unheilbare Krebserkrankung. Im Rahmen eines Interviews sprach die 31-Jährige nun offen über die massiven Einschränkungen, die die Krankheit mit sich bringt.
"Ich lebe in einer neuen, starken Abhängigkeit und versuche trotzdem, so unabhängig wie möglich zu bleiben", erklärt sie. Alltagstätigkeiten wie Autofahren oder Papierkram könne sie nicht mehr selbstständig bewältigen.
Wie bunte.de berichtet, ist Patrice Aminati deshalb wieder bei ihren Eltern eingezogen. Ihre Mutter übernimmt die Fahrten zu Terminen, ihr Vater erledigt notwendige Besorgungen.
"Dieses Netz ist absolut unabdingbar, ich bin selbst zu vielem gar nicht mehr in der Lage", gesteht die gebürtige Dresdnerin. Nach Veranstaltungen sei sie oft so erschöpft, dass sie nur noch im Auto liegen könne und nicht mehr reden könne.
"Drei Jahre Therapie und Abhängigkeit sind irgendwann ermüdend, traurig", sagt sie. Gleichzeitig betont Patrice Aminati, dass ihr Leben trotz allem weiterhin lebenswert sei. Sie rate Betroffenen, Dinge nicht aufzuschieben, sondern direkt anzugehen.
Die Zeit vor ihrer Diagnose vermisse sie dennoch nicht, obwohl sich vieles grundlegend verändert habe. Auch dass sie keine weiteren Kinder mehr bekommen könne, gehöre dazu. "Ich weiß das Leben viel besser zu schätzen", stellt die Moderatorin klar.
Patrice Aminati erhielt die Diagnose: schwarzer Hautkrebs im April 2023. Ihre Erkrankung gilt als unheilbar und wird nur noch palliativ behandelt.