Paypal kann jetzt 2.500 $ Strafe kassieren

Der Online-Bezahldienst Paypal hat seine Geschäftsbedingungen geändert. Darin räumt er sich nun das Recht ein, 2.500 US-Dollar Strafe von Geschäftskunden zu kassieren.
Der beliebte Online-Bezahldienst Paypal nimmt sich in einer Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen das Recht heraus, von Geschäftskunden 2.500 US-Dollar (oder den Gegenwert in deren Landeswährung) an Strafe zu kassieren, falls diese gegen die Paypal-Nutzungsbedingungen verstoßen und ihren Account in Zusammenhang mit illegalen Aktivitäten verwenden.

Die 2.500 Dollar stellen dabei den "Mindestwert" dar. Etwaige Schäden, die Paypal durch solche Aktivitäten entstehen, werden vom Konzern ebenfalls dem Nutzer zu Lasten gelegt.

Privatkunden nicht betroffen

Privatkunden, die Paypal nur für Online-Shopping verwenden und kein Geschäft betreiben, sind von der neuen Regelung nicht betroffen. Sie müssen Paypal nun aber, wenn angefordert und im Zuge von Geldwäsche- und Betrugsbekämpfung erforderlich, "auf eigene Kosten Ausweispapiere und Informationen über ihre Finanzen und Geschäftstätigkeiten" zukommen lassen.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. 2000 gegründet

Der Online-Bezahldienst Paypal wurde im Jahr 2000 von Elon Musk und Peter Thiel gegründet. Der Dienst erfreut sich seither beim Online-Shopping großer Beliebtheit und machte seine Gründer, die das Unternehmen inzwischen verkauft haben, zu Milliardären.

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