Peinlich! SPÖ-Webseite nutzte "1234" als Passwort

Eine steirische SPÖ-Webseite nutzte "1234" als Passwort.
Eine steirische SPÖ-Webseite nutzte "1234" als Passwort.Bild: iStock
Aufgrund einer Sicherheitslücke waren die Kontaktdaten von tausenden steirischen Gemeinderäten sichtbar. Die SPÖ spricht von einem Fehler einer externen Firma.
Ein sicheres Passwort schaut ungefähr so aus: „Q2edWei#6Kdn§f?$Ö". Nicht gerade einfach zu merken. Daher ist es nicht überraschend, dass viele Internet-User Kennwörter wählen, die so einprägsam wie leicht zu knacken sind. Besonders beliebt ist die Zahlenkombi "1234" - auch bei der SPÖ Steiermark.

Fehler einer externen Firma



Zusammen mit dem Nutzernamen "admin" konnte man sich so bis gestern in den internen Bereich der Webseite des "Verbands sozialdemokratischer Gemeindevertreter/innen" (GVV) einloggen und die Namen und Kontaktdaten von tausenden SPÖ-Gemeinderäten und -kandidaten aus den steirischen Gemeinden einsehen.

CommentCreated with Sketch.7 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.


Wie konnte es zu dieser Sicherheitslücke kommen? Offenbar hat die externe Firma, die die Homepage gemacht hat, vergessen, den Testzugang zu schließen, so Günter Pirker, Landesgeschäftsführer der SPÖ und der GVV im Interview mit der "Kleinen Zeitung": "Dort ist es ihnen peinlich ohne Ende. Die Firma wird die Konsequenzen zu tragen haben und so schnell keine Webseite mehr für uns programmieren".

"Fehler wird sofort behoben"



Zwar seien die Daten der Kandidaten "grundsätzlich keine geheimen Sachen", schließlich wollten sie für die Bevölkerung erreichbar sein, dennoch: "Es ist ein Fehler passiert, er wird sofort behoben".

Auf der Hauptseite der steirischen SPÖ hatte man übrigens ein anderes Passwort gewählt.





ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen

Nav-AccountCreated with Sketch. jd TimeCreated with Sketch.| Akt:
GrazNewsSteiermarkMultimediaDatenschutzSPÖGemeinderatswahlJochen Dobnik

CommentCreated with Sketch.Kommentieren