Während der Amtszeit des verstorbenen venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez waren Venezuela und die USA stets Erzfeinde. Hollywood-Stars wie Sean Penn und Oliver Stone hat hingegen eine Freundschaft zum umstrittenen Politiker verbunden.
waren Venezuela und die USA stets Erzfeinde. Hollywood-Stars wie Sean Penn und Oliver Stone hat hingegen eine Freundschaft zum umstrittenen Politiker verbunden.
Zu den USA pflegte Chavez ein zwiespältiges Verhältnis. Auf politischer Ebene pflegte Chavez sein Image als Erzfeind der USA mit Leidenschaft. So beschimpfte er 2006 Obamas Amtsvorgänger George W. Bush in der UN-Vollversammlung als Teufel. Ungeachtet dessen sind die Vereinigten Staaten weiterhin der wichtigste Käufer von venezolanischem Öl. Mit den Petro-Dollars finanzierte Chavez wiederum einen Großteil seiner Sozialprogramme.
Unter US-Promis hatte Chavez sogar Fans. So haben die Hollywood-Größen Sean Penn und Oliver Stone den verstorbenen venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez als großen Staatsmann gewürdigt. "Die Bevölkerung in den USA hat einen Freund verloren, von dem sie nicht wusste, dass es ihn gibt", erklärte Schauspieler Penn am Dienstag. Penn erklärte, Chavez sei ein "Champion" für die Armen gewesen. Filmemacher Stone pries Chavez als "großartigen Helden".
"Ich trauere um einen großen Helden für die Mehrheit seines Volkes und jene, die überall auf der Welt um ihren Platz kämpfen", sagte Stone, der 2009 einen Dokumentarfilm über Chavez gedreht hatte. Der verstorbene Präsident werde "für immer in der Geschichte weiterleben".
Penn und Stone waren mehrmals bei Chavez zu Gast
Die beiden Filmgrößen besuchten ihn mehrfach in Venezuela. Als der Politiker vor zwei Jahren gefragt wurde, wen er sich für den vakanten US-Botschafterposten in seinem Land wünsche, scherzte er vor laufenden Kameras: Sean Penn oder Oliver Stone.
Während Penn und Stone um ihren Freund trauern, hat sich der Konflikt zwischen den USA und Venezuela kurz vor Chavez' Tod zugespitzt. Der venezolanische Vize-Präsident Nicolas Maduro schließt nicht aus, dass die schwere Krebserkrankung von Staatschef Hugo Chavez auf eine gezielte Infizierung zurückzuführen ist. Die Regierung werde genauestens prüfen, wie die im Juni 2011 bei Chavez diagnostizierte Krebserkankung entstanden sei. Die USA und die Feinde der Regierung hätten einen "psychologischen und schmutzigen Krieg" gegen Chavez und Venezuela geführt.
US-Militärattachés ausgewiesen
Als eine Reaktion verwies Maduro den US-Militärattaché David del Monaco des Landes, weil dieser "konspirative Pläne" verfolgt habe. Er habe sich mit venezolanischen Militärs getroffen, um Pläne zur Destabilisierung des Landes voranzutreiben. Del Monaco habe 24 Stunden Zeit, Venezuela zu verlassen. Außenminister Elias Jaua kündigte kurz darauf mit derselben Begründung die Ausweisung eines zweiten US-Militärattaches, Deblin Costal, an.