Pensionsreform: Jetzt kommt der "Frühstarterbonus"

Sigrid Maurer (Grüne) und August Wöginger (ÖVP) haben das Modell für den "Frühstarterbonus" ausgearbeitet.
Sigrid Maurer (Grüne) und August Wöginger (ÖVP) haben das Modell für den "Frühstarterbonus" ausgearbeitet.picturedesk.com
Im Nationalrat soll am Freitagabend eine Pensionsreform beschlossen werden. Die sogenannte Hacklerregelung wird bald Geschichte sein.

In den letzten Tagen wurde im Nationalrat viel über das Budget 2021 debattiert. Am Donnerstagabend ist es dann beschlossen worden. Am Freitag soll ein weiterer Punkt folgen.

Die türkis-grüne Regierung will einen Pensions-Bonus für jene einführen, die schon jung zu arbeiten begonnen haben. Die sogenannte Hacklerregelung ist damit bald Geschichte.

Der "Frühstarterbonus" bringt all jenen, die zwischen dem 15. und 20. Lebensjahr gearbeitet haben, 60 Euro monatlich. Im ersten Jahr wird die neue Regelung rund 70.000 Personen zugute kommen, die Hälfte davon sind Frauen.

Man möchte mit dem neuen Modell für mehr Gerechtigkeit sorgen. ÖVP-Klubobmann August Wöginger und die grüne Klubobfrau Sigrid Maurer haben das Konzept ausgearbeitet. Bei der alten Regelung hätten fast ausschließlich Männer profitiert.

Kritik von SPÖ und FPÖ

Die Abschaffung der Hacklerregelung hat bereits für hitzige Debatten im Nationalrat geführt. SPÖ und FPÖ kritisieren das Vorhaben scharf. Die SPÖ forderte die Absetzung des entsprechenden Tagesordnungspunkts, scheiterte aber damit. FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl sprach von einer "Rollkommandopolitik der österreichischen Volkspartei".

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