Rund 6.000 Wirte gibt es in OÖ, seit Beginn der Pandemie ist die Zahl noch einmal um 50 gewachsen. Und gleichzeitig wird wegen Corona und den Lockdowns das Personal immer knapper.
"Es ist mühsam und anstrengend", fasst Thomas Mayr-Stockinger die Suche zusammen. Er hat selbst einen Gastro-Betrieb, ist zudem Obmann der oö. Wirte. Im Herbst des Vorjahres sorgte er für Aufsehen, als ein Roboter-Kellner im Betrieb seine Runden drehte - mehr hier.
Die Gastronomen müssten einige Anstrengungen unternehmen, um das Personal zu halten.
"Wir haben beispielsweise eine 4-Tage-Woche eingeführt, wo es möglich ist. Zudem gibt es eine App, in der die Mitarbeiter ihre Wunschdienste aussuchen können".
Eines der größten Probleme sei die Sonntagsarbeit. "Wir haben den Sonntag jetzt geschlossen". Die Gastronomie müsse sich daran gewöhnen, nicht nur auf die Gäste zu schauen, sondern auch auf die Mitarbeiter.
Der Linzer Klosterhof-Wirt Josef Gassner hat im vorigen Sommer für Schlagzeilen gesorgt, weil er 500 Euro dafür bot, wenn man ihm einen Koch vermittelt. Jetzt ist die Lage besser.
"Jetzt kommen die Leute von der Saison zurück und suchen in Linz wieder Arbeit. Es vergeht keine Woche, in der wir keine Bewerbungen für die Küche hereinbekommen", so Gassner.