Personalmangel: Teil der Notaufnahme gesperrt

Wie alarmierend die Personalsituation im Spital St. Pölten ist, zeigt ein aktueller Fall: Letzte Woche war die Notfallabteilung nur eingeschränkt handlungsfähig. Grund: Krankenstände.
Das St. Pöltner Universtitätsklinikum schwimmt in letzter Zeit gehörig - nicht nur wegen der drei Wasserschäden im März 2018, Februar 2019 und April 2019 ("Heute" berichtete). Nach einem Hilferuf des Angestelltenbetriebsrates (Anm.: Personalmangel, Mitarbeitergesundheit, demographischer Wandel usw.) an VP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner („Heute" berichtete), musste letzte Woche die Notfallaufnahme partiell gesperrt werden.

Holding: Nur Intensivfälle

Der Grund: Zu wenig Personal. Holding-Sprecherin Cornelia Bunkrad dazu: „Aufgrund von kurzfristig aufgetretenen Krankenständen wurden intensivüberwachungspflichtige Patienten an anderen Intensivbetreuungs-Einheiten des Uni-Klinikums betreut. Die Notfallaufnahme war aber uneingeschränkt im Betrieb."

Nationalrat Robert Laimer (SP) aus St. Pölten sieht akuten Handlungsbedarf: „Die Hardware hat die Software und somit das Personal längst überholt. Selbst die beste Technik braucht emphatisches Personal und berufene Menschen. Die Menschen im Uniklinikum Sankt Pölten sind mittlerweile am Limit. Der simple Grund: Personalverknappung." (Lie)



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