Fussball

Personalnot im Austria-Mittelfeld – Wimmer erklärt Plan

Mit dem 0:0 im Wiener Derby gegen Rapid holte die Austria einen "gefühlten Sieg", Nun muss Coach Michael Wimmer aber deutlich umbauen. 
Sport Heute
07.10.2023, 07:54
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Nach zwei Ausschlüssen verteidigten die "Veilchen" 40 Minuten lang mit neun Mann das Unentschieden. Ein ganzer Erfolg auf kämpferischer Ebene, ein Punkt, der Motivation gibt, wie Austria-Coach Wimmer erklärte. "Ich habe direkt nach dem Derby eine brutal gute Energie gespürt. Der Fokus ist da", schilderte Austria-Coach Michael Wimmer. 

Allerdings bedeuten zwei Ausschlüsse auch zwei gesperrte Spieler im Bundesliga-Duell mit Blau-Weiß Linz (Samstag). James Holland muss nach seiner gelb-roten Karte eine Partie zuschauen, Matthias Braunöder kassierte für Rot eine Zwei-Spiele-Sperre – eines davon wurde für ein halbes Jahr zur Bewährung ausgesetzt. Beide Mittelfeldspieler fallen aus. Genauso wie auch Kapitän Manfred Fischer. "Er kann definitiv nicht spielen, hat auch gar nicht trainiert", erklärte Wimmer. 

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Wer spielt im Mittelfeld?

Damit stellt sich aber die Frage: Welche beiden zentralen Mittelfeldspieler bietet der Deutsche gegen Aufsteiger Blau-Weiß Linz am Samstag (17 Uhr) auf? "Von vier Sechsern, die wir im Kader haben, gibt es mit Aleksandar Jukic noch einen. Jetzt geht es drum, den Spieler daneben zu finden. Da haben wir Ideen", führte der Deutsche aus, gab danach gewisse Einblicke. "Wir können mutig sein, dann wäre es Dominik Fitz. Es gibt die Option, dass Lucas Galvao spielt, wenn wir mit hohen Bällen rechnen, ist Johannes Handl eine Option, der die Bälle vor der Abwehr schon einmal wegräumt. Die Mannschaft hat es vorher gut umgesetzt, von daher bin ich guter Dinge", schmunzelte der 43-Jährige. 

Trotz der im Mittelfeld dünnen Personaldecke gibt es für die Austria nur eine Devise: "Klar, wir sprechen über einen Pflichtsieg. Wir wollen definitiv gewinnen, um das Unmögliche noch möglich zu machen", so der Austria-Coach, der dann ein bisschen präzisierte: "Nichts ist unmöglich. Aber wir brauchen jetzt eine Serie an Siegen. Die Ergebnisse stimmen nicht, aber wir haben ordentliche Leistungen gebracht, die nicht zu Punkten geführt haben. Wir brauchen die Punkte, wir hauen alles raus. Wir müssen mit der Leidenschaft verteidigen, egal ob es ein Derby ist, oder nicht. Dann werden wir weniger Tore kriegen. Aber mit sechs Punkten wäre es doof, einen Gegner zu unterschätzen", betonte Wimmer. 

Gleichzeitig stimmt den Deutschen ein Umstand besonders positiv: "Wir haben noch nie beim Abschlusstraining so viele Tore gemacht wie heute."