Nun kommt Personenlimit für unsere Abendgestaltung

In einem Interview mit dem amerikanischen Nachrichtensender CNN sprach Bundeskanzler Kurz über die Lage in Österreich, die Zukunft des Tourismus und die Abendgestaltung in Zeiten von Corona.
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) war am Sonntag zu einem kurzen Interview beim US-Sender CNN zugeschaltet. Er erklärte die Corona-Situation in Österreich sowie die getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Alles neu für die Amerikaner, deren Präsident Donald Trump immer mehr ins Schwimmen gerät angesichts der hohen Fallzahlen, für Österreicher aber nicht.

Kurz erklärte gegenüber Moderator Fareed Zakaria einmal mehr, dass Österreich eines der ersten europäischen Länder mit einem Lockdown gewesen sei und nun auch als Vorreiter schrittweise wieder aufsperre.

Abendgestaltung

Auf Reisen angesprochen meinte der Kanzler, dass es irgendwann auch wieder möglich sei, ohne Gesundheitspass in andere Länder zu gelangen, die die Pandemie gut unter Kontrolle haben. Tourismus könne möglich sein, es seien aber Einschränkungen nötig.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Dazu könne laut dem Kanzler eine "maximale Zahl an Menschen" gehören, mit denen man den Abend verbringen darf. Wie genau diese Einschränkung aussehen könnte, ließ Kurz offen. Logische Erklärung, die "Heute" auch schon von Vertretern der Gastronomie und Hotellerie umrissen wurde: Da ja, bis die Pandemie unter Kontrolle ist, ein Sicherheitsabstand einzuhalten ist, muss die Personenanzahl in einem Raum und an einem Tisch begrenzt werden, um die Abstandsregel einhalten zu können. So ist wohl das von Kurz auf CNN angekündigte Personenlimit für die Abendgestaltung einzuordnen. Ob dies auch für den privaten Bereich, etwa Grillfeste und Terrassenpartys gelte, war vorerst offen, wäre aber logisch.

Köstinger: "Andere Art von Urlaub"

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hatte bereits in einem Interview betont, dass wir uns gedanklich auf einen gänzlich anderen Sommerurlaub als sonst vorbereiten müssen: "Wir müssen uns darauf einstellen", sagte die Politikerin, "dass es in diesem Jahr eine andere Art von Urlaub geben wird. Aber dadurch, dass wir die Ausbreitung des Coronavirus relativ gut im Griff haben und als Bundesregierung schon Lockerungen der Maßnahmen Schritt für Schritt in Aussicht stellen können, planen wir durchaus auch, dass es im Sommer Ferientourismus geben wird."

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