Pferd muss nach Olympia-Unfall eingeschläfert werden

Robin Godel auf "Jet Set"
Robin Godel auf "Jet Set"imago images/AFLOSPORT
Nach einem schweren Unfall musste das Pferd des Schweizer Olympia-Teilnehmers Robin Godel eingeschläfert werden. Der Reiter selbst blieb unverletzt.

Tragische Nachrichten aus Tokio! Beim Geländetag des Vielseitigkeitsreitens bei den Olympischen Spielen ereignete sich ein schlimmer Unfall. Bei der Landung nach dem fünftletzten Sprung zog sich das Pferd Jet Set, geritten vom Schweizer Robin Godel, einen schweren Bänderriss am rechten Vorderbein zu. Aufgrund der Schwere der Verletzung und den damit einhergehenden Schmerzen musste das Pferd kurz darauf eingeschläfert werden. Das teilt Swiss Olympic in einer Aussendung mit.

"Swiss Olympic drückt dem Reiter und seinem Umfeld das Beileid aus", heißt es in der Mitteilung weiter. Und: "Der Unfall ist weder auf ein Verschulden des Reiters noch auf Mängel im Gelände des Seaforest Cross Country Courses zurückzuführen." Robin Godel habe sich beim Unfall nicht verletzt.

Godel selbst äußert sich auf Instagram in einem emotionalen Post. Zu einem Bild, das den 22-Jährigen mit dem nun toten Pferd zeigt, schreibt er: "Schweren Herzens bedauere ich den viel zu schnellen Abgang meines geliebten Jet-Sets, der sich beim Langlauf hier in Tokio einen Bänderriss zugezogen hat." Jet sei ein hervorragendes Pferd gewesen, das wieder einmal einen großartigen Geländelauf absolviert habe. "Er ging dem nach, was er am liebsten tat: galoppieren und über die Hindernisse fliegen", so Godel. Er schließt mit den Worten, dass er nun Ruhe brauche. Der 22-Jährige schreibt: "Ich hoffe, Sie haben Verständnis für meine Abwesenheit in den sozialen Netzwerken in den nächsten Tagen."

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