Pflasterspektakel: LKWs zum Schutz vor Anschlag

Das Linzer Pflasterspektakel lockt heuer wieder hunderttausende Besucher in die Innenstadt. Neue Sicherheitsmaßnahmen sollen vor Anschlägen schützen.

Bei Schönwetter werden etwa 220.000 bis 230.000 Besucher am Linzer Pflasterspektakel (20. bis 22 Juli) erwartet. Zum Schutz vor Anschlägen soll es laut Festivalleiterin Kathrin Böhm an den drei Festivaltagen mehr Sicherheitsmaßnahmen geben.

Am Urfahraner Jahrmarkt sicherten bereits Betonblöcke die Zufahrten vor Terroranschlägen, wie jenen im Vorjahr in Nizza, bei dem ein Lkw durch eine Menschenmenge raste. In der Linzer Innenstadt sollen laut Linzer Stadtpolizeikommandant Karl Pogutter bei Großveranstaltungen abgestellte Lastwägen die Zufahrten schützen. Laut Polizei liegt die Wahrscheinlichkeit eines Anschlags zwar gegen Null, trotzdem muss man vorbereitet sein.

Junges Publikum als Schwerpunkt

Schwerpunkt des heurigen Pflasterspektakels ist "Junge Kunst - Junges Publikum". Deswegen wird heuer besonders Wert auf ein umfangreiches Kinderprogramm gelegt. Kinder können zum Beispiel selbst in der Manege stehen oder artistische Kunststücke erlernen.

Ein weiteres Highlight ist der "Neue Zirkus". Innenhöfe und andere besondere Plätze werden dabei zur Kulisse für Tanz, Zirkus und humoristisches Theater.

Parade über Landstraße

Das Pflasterspektakel startet am Donnerstag (20. Juli) um 16 Uhr mit einem Umzug aller Künstler vom OK-Platz über die Landstraße zum Hauptplatz. Um 21 Uhr gibts Feuerperformances am Hauptplatz, Alten Markt und Tummelplatz.

Es werden knapp 300 Künstler aus 32 Nationen erwartet. Diese bekommen keine Gagen, sondern spielen für sogenanntes Hutgeld des Publikums. Am Infopoint am Hauptplatz gibts dafür eine Geldwechselstation.

Weitere Infos unter pflasterspektakel.at



(rs)

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